Alte Leipziger Landsmannschaft Afrania im CC zu Heidelberg

Die Geschichte Afranias

Die Leipziger Landsmannschaft Afrania ist eine Studentenverbindung.

Studenten aus allen Fachrichtungen finden den Weg zu Afrania während ihrer Anfangssemester und bleiben ein Leben lang Mitglied. Die Afraner treffen sich zu regelmäßigen Veranstaltungen und pflegen den Austausch über die Generationsgrenzen hinweg. Afrania ist politisch, weltanschaulich und religiös ungebunden.

Afrania wurde 1839 in Leipzig als farbentragende und schlagende Verbindung gegründet. Nach dem Verbot während des Nationalsozialismus sowie in der DDR fand Afrania ihre neue Heimat 1958 in Heidelberg am Neckar.

Der Name Afrania wurde von der Fürstenschule St. Afra zu Meißen übernommen. Meißener Fürstenschüler, die ihr Studium in Leipzig begannen, gründeten dort die Afrania. Auch heute gibt es wieder eine Fürstenschule St.Afra in Meißen, an der überdurchschnittlich begabte Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet ihre Schulausbildung abschliessen dürfen.

Bekannte Afraner

  • Otto Beutler *1853 +1926 - Jurist u. Kommunalpolitiker. Geheimer und Vortragender Rat im sächs. Finanzministerium. 1895 Oberbürgermeister v. Dresden, 1897 auf Lebenszeit gewählt. Pläne, in Dresden e. Universität zu errichten wurden vom Ersten Weltkrieg vereitelt. Versch. Schriften.
  • Prof. Paul Flechsig *29.6.1847 +22.7.1929 - Neuroanatom und Namensgeber des Paul-Flechsig-Instituts für Neuroanatomie der Universität Leipzig.
  • Alfred Haase - Generaldirektor der Allianz
  • Dr. Hans Heß - Vorstandsvorsitzender der Allianz-Versicherung
  • Josef Nöcker - Chef de Mission des NOK-Teams der Bundesrepublik Deutschland bei den Olympischen Spielen in München (1972) und in Montreal (1976), Sportarzt und Autor
  • Thomas Strobl - Mitglied des Bundestages, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg und Rechtsanwalt

Genauere Informationen zu den hier vorgestellten Mitgliedern finden Sie unter Verweise.